Die Bekämpfung von Schwarzarbeit im Friseurhandwerk stand beim Treffen der Friseur-Innung mit Landrat Andreas Hackethal (CDU) in Wittlich im Fokus: Seit diesem Jahr ist das Friseurhandwerk als Risikobranche im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz enthalten. Damit sind gezielte Kontrollen möglich geworden, um illegale Arbeit und nicht angemeldete Beschäftigte häufiger aufdecken zu können.
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Credit: Kreishandwerkschaft Bernkastl-Wittich, Von links: Dirk Kleis, Susanne Ritter, Katrin Henrichs, Sabine Schömann-Kuhnen, Michaela Thiesen, Matthias Denis und Landrat Andreas Hackethal
„Illegale Konkurrenz reduzieren …“ – Dialog mit CDUs Andreas Hackethal
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„Das kommt den ehrlich arbeitenden Betrieben zugute“, ist Innungsgeschäftsführer Dirk Kleis überzeugt. Auch Obermeisterin Sabine Schömann-Kuhnen sieht darin einen ersten Schritt zur Verbesserung: „Die gesetzliche Anerkennung zeigt politisch und öffentlich, dass Schwarzarbeit ein ernstzunehmendes Problem im Friseurhandwerk ist. Wir als Innung stehen für faire Rahmenbedingungen in unserer Branche. Das bedeutet, illegale Konkurrenz reduzieren, Arbeitnehmerrechte stärken und die Branche insgesamt wieder in ein positiveres Licht rücken.“ Die Obermeisterin hat bereits auf die kriminellen Praktiken in punkto Scheinbetriebsleiterschaften bei Barbershops und Billigsalons aufmerksam gemacht.
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