imSalon: Weshalb Wickie?
Lars Cordes: Weil Wickie im Gegensatz zu diversen anderen Figuren, kein martialischer Krieger ist! Er ist ein kluger Junge und trägt eher feminine Züge, das passt in unsere weiche und emotionale Branche!
Wickie ist intelligent, gerät im Gegensatz zu seinem Vater Halver nicht in unüberlegten Aktionismus, sondern reibt sich die Nase und denkt, bevor er handelt! Das ist die ideale Symbolfigur für meine Wunschvorstellung von Salonleitern und Chefs in unserer Branche!
"Wickie ... ideale Symbolfigur für ... Chefs in unserer Branche!"
Wie ist Wickie ein konkretes Vorbild für Chefs?
LC: Darum geht es! Kapitän Halvar und seine Crew sind immer auf großer Kaperfahrt. Oft genug geraten sie in Schwierigkeiten. Was immer geschieht: Wickie reibt sich die Nase, denkt kurz nach und dann rettet er Mann und Maus. Er sorgt dafür, dass die Leute in Flake ihre Wikingercrew wohlbehalten in die Arme schließen können. Diese Rolle übertrage ich auf unsere Teamleiter und Chefs in den Salons, auf der großen Fahrt des Tagesgeschäfts.
Was können wir von Wickie fürs Business lernen?
LC: In unserer Branche, spricht man von der Atomisierung der Salons. Es gibt immer mehr Salons mit weniger Mitarbeitern! Oft sind es 2-Personen-Salons! Das ist für mich nicht akzeptabel. Das gleicht dem Freiberufler-Dasein, nicht dem Unternehmertum! Wir verstehen uns als Dienstleistungsmarke mit der Positionierung als Casual-Luxury-feel-good-Salons. Das erfordert mehr als zwei Leute im Team!
Welche Anzahl Mitarbeiter ist dabei Minimum?
LC: Unser Ziel ist 10+ Teammitglieder. Dann erst können wir unseren anspruchsvollen, verwöhnten Wohlstandskunden gerecht werden! Unsere Salons sind mittlerweile deutlich über 100m² und unser Konzept ist voller Serviceideen - die können wir nur mit ausreichender Manpower umsetzen!