In der KW50 gab es eine bundesweite Sonderprüfung zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung. Das Hauptzollamt Magdeburg nahm Branchen unter die Lupe, die eine besondere Risikogeneigtheit zur Clankriminalität besitzen, also u.a. Barbershops.
"Insgesamt 79 Einsatzkräfte der FKS waren im gesamten Bundesland Sachsen-Anhalt im Einsatz und haben 166 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihrem Beschäftigungsverhältnis befragt. Der Schwerpunkt lag hierbei insbesondere auf Barbershops, Spielotheken, der Imbissgastronomie und Shishabars. Insgesamt wurden 83 Objekte u.a. von den Landkreisen Stendal und Salzwedel über Dessau-Roßlau, dem Bördekreis und Halle (Saale) bis in den Landkreis Harz geprüft." so Sebastian Schultz, Pressesprecher des Hauptzollamts Magdeburg.
Die Ergebnisse
7 Straf- und 10 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet (Verdachts des Aufenthalts ohne erforderlichen Aufenthaltstitel, Ausübung einer Beschäftigung ohne erforderliche Arbeitsgenehmigung sowie wegen Meldepflichtverstößen gegenüber der Sozialversicherung und Aufzeichnungspflichtverletzungen nach dem Mindestlohngesetz). In 56 anderen Fällen sind weitere Prüfungen der FKS erforderlich, weil sich im Rahmen der Befragung Hinweise auf weitere Verstöße ergaben.