Streben nach Gleichwertigkeit zwischen dualer und akademischer Ausbildung
Bei den jüngsten Verhandlungen zum Deutschlandticket wurde deutlich, dass Auszubildende erneut außen vorgelassen wurden, während für Studierende ein vergünstigtes Ticket in Höhe von 29,40 € pro Monat beschlossen wurde. Angesichts des Strebens nach Gleichwertigkeit zwischen dualer und akademischer Ausbildung ist eine sofortige Angleichung unumgänglich.
Mehrere Bundesländer haben bereits ein vergünstigtes Azubi-Ticket auf der Basis des Deutschlandtickets oder ein anderes vergünstigtes Angebot für Auszubildende eingeführt.
Auszubildende häufiger auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen
"Die Forderung nach einem vergünstigten Azubi-Ticket auch in Rheinland-Pfalz ist kein neuer Appell, sondern eine seit Jahren bestehende Notwendigkeit", betont Gerd Benzmüller, Vorsitzender des Landesverbandes. "Die Gleichbehandlung von Auszubildenden im Handwerk mit ihren studierenden Kollegen ist längst überfällig. Neben dem Versprechen der Gleichbehandlung der Bildungsgänge kommt noch hinzu, dass Auszubildende häufiger auf öffentliche Verkehrsmittel
angewiesen sind als Studierende, da sie meist noch minderjährig sind und unterschiedliche, häufig sehr weite Wegstrecken zur Berufsschule, ÜLU-Stätte und Betrieb zurücklegen müssen. Es ist also an der Zeit, konkrete Taten von der Politik zu fordern."