Kampf dem Sexismus
Es bleibt fraglich wie nackt und leopardig Flyerdamen umherstackseln sollten! Geschmack ist subjektiv, aber müssen wir Frauen noch immer in die Rolle der animalischen Sex-Marketing-Wunderwaffe zwängen… Sex sells im Umfeld eines Berufes, der von Frauen dominiert wird? Für mich der falsche Weg.
Wo es gut riecht…
geht man hin, oder? Gefühlt gab’s an jedem zweiten Stand Popcorn. Ein bissl‘ wie am Jahrmarkt.
Hauptsache Dopamin
Schlangestehen ist in, ob vor den vielen Glücksrädern, Spielkonsolen oder Virtual Reality Stationen, letztere freilich mit Produkt und Education Bezug, oder für Gratisdrinks. Messen müssen heute offenbar nicht nur informieren, sondern triggern, aktivieren, bespaßen: Dopaminausschuss als Eventstrategie. Es funktioniert, die Schlangen waren beeindruckend.
Und weil Alle Neues fordern
… wurde der beige Teppich ausgerollt. Und das hat aufgewertet, wow, wie nobel, weich und unglaublich luftig. Da merkte man erst, wie erdrückend das Lila doch eigentlich war. Aber viel wichtiger …
… die Akzente der Masterclasses
Die boten nämlich einen echten Mehrwert, der im Übrigen auch gerne bezahlt wurde. Die Stimmen, die wir auffingen, waren voller Begeisterung! Gut so, das ging auf, etwas Neues wollten doch alle!
Wer sind eigentlich ‚Alle‘?
Gesprochen wurde ja irgendwie nie über die, die da waren, sondern nur über die, die nicht da waren!
Überhaupt hat man an vielen Ecken diesen reflexhaften Negativblick gespürt.
Zu wenig dies, zu wenig das, früher mehr, heute weniger. Ja, und?
Falsche Maßstäbe
Wenn wir erfolgreich in die Zukunft gehen wollen, sollten wir endlich den Blick zurück sein lassen! Endlich weg von „So wie immer“!!!
Die Zeiten mit 40.0000 BesucherInnen sind rum, so what? Dann sind‘s halt 27.000 glückliche, begeisterte und motivierte Kreative, SchnäppchenjägerInnen, NetzwerkerInnen, PartygängerInnen und Inspirationssüchtige! Das sind rund 33 % der Betriebe oder 18 % der Beschäftigten. Von dieser beeindruckenden Reichweite träumen andere Branchen.
2019 darf nicht Maßstab sein, es ist 2026 und das Friseurhandwerk hat sich gewandelt, so auch das Event!
Neue Maßstäbe
Klar geht’s nicht ohne Wirtschaftlichkeit, rechnen muss es sich. Aber die andauernde Grundstimmung der „Traditionalisten“ mit Altvergleich zu schimpfen, bringt uns genauso wenig weiter wie das konstante Jammern zu allen möglichen Herausforderungen, die von anderen gelöst werden sollen! Lösungen finden wir nur gemeinsam und gemeinsam … dazu brauchen wir die Messe!
Energie mit Richtung
Purer Optimismus wird gelebt von den vielen großartigen BühnenartistInnen und SpeakerInnen. Die Liste zu lang, um alle aufzuzählen. Hervorheben mag ich aber Daniel Golz. Er hat die große Bühne nicht nur moderiert, sondern mit Ideen, Perspektiven, Haltung und lösungsorientiertem Pathos aufgeladen. On stage und off stage. Das war Energie mit Richtung.
Friseure brauchen Zukunft
Hoffnung keimt in all jenen, die über den Tellerrand blicken und viele schauen auf die nächste Generation!
Freudvoll klang es
„Es ist alles in Bewegung“,
„Da kommt was Großes, bald wird es explodieren und das wird gut sein“
„2030 wird geil“
„Es wird Zeit das die junge selbstbewusste Generation, die sich nicht unter Wert verkauft an den Schalthebeln sitzt“.
Also,… gebt den Jungen das Kommando, denn sie wissen genau was sie tun!
Ich war mit den Jung-imSalonistas unterwegs und … wir fanden die Messe großartig, extrem edel (von Ausnahmen abgesehen) und ich teile den Glauben an eine gute Zukunft.
Deshalb wollen wir die Messe. Nein, deshalb brauchen die Messe!
Ja, es war alles anders... ABER es wird alles noch ganz anders werden.
Ich freue mich darauf,
eure Raphaela
mit Sarah & Lisa
PS: Freue mich auf eure Kommentare im Anschluss
Kommentare
0
zum Login