Nach zwei erfolgreichen imSalon Zukunftskongressen in Berlin – erstmals trat das Friseurhandwerk dort auf höchstem Niveau gemeinsam mit Politik und Medien auf – muss der Kongress im Jahr 2026 mangels Sponsoren abgesagt werden.
„Es ist unglaublich schade, weil wir mehr als nur einen Kongress ins Leben gerufen haben“, erklärt Gründerin und Initiatorin Raphaela Kirschnick. „Wir haben eine Zukunftsinitiative gestartet, die dem breiten Friseurhandwerk eine gemeinsame Bühne gab: um wirtschaftliche Herausforderungen – Ausbildung, Nachwuchs, Schwarzarbeit, Kleinunternehmertum und damit verknüpft, von der Politik in Kauf genommene Wettbewerbsnachteile – gebündelt sichtbar zu machen und Aufmerksamkeit auf branchengerechte Lösungen zu lenken.“
Auch wenn es noch keine konkreten politischen Beschlüsse gibt, öffnete der Zukunftskongress erstmals Türen zur Spitzenpolitik. Darüber hinaus fanden zahlreiche Gespräche auf Landes- und Regionalebene statt – erstmals koordiniert und an bundesweiten Forderungen ausgerichtet. Eine gemeinsame Sprache, die der Markt dringend braucht.
Medial war die Resonanz groß – bislang vor allem rund um den Kongress. Pläne, die Debatte professionell und kontinuierlich fortzuführen, liegen vor. Doch das kostet – und die Bereitschaft, diese Arbeit aktuell breitflächig mitzufinanzieren, ist nicht gegeben. Deshalb die Absage 2026.