Die Friseurinnung Hanau reagiert damit aktiv auf Veränderungen. Obermeister Dirk Specht betonte die Bedeutung eines aktiven Engagements: „Es gelte, die Politik für die Anliegen des Friseurhandwerks zu sensibilisieren und die Wertschätzung für den Beruf zu stärken. Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und Anerkennung stehen dabei im Mittelpunkt. Ebenso soll die Mitgliederpflege intensiviert werden, um bestehende sowie neue Friseure für die Innung zu begeistern.“
Um die politische Arbeit zu intensivieren, wurden zwei neue Besitzerpositionen geschaffen, die sich mit vollem Fokus auf die zwei zukunftsrelevanten Themen der politischen Lobbyarbeit und der Nachwuchsgewinnung konzentrieren werden.
Beauftragter für Branchengleichheit und Markttransparenz
Heinrich Stadler wird sich hinkünftig zentral den politischen Agenden widmen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Engagement gegen Schwarzarbeit, der Bekämpfung von Ungleichheiten und der engen Zusammenarbeit mit Politikern in der Region sowie Vertretern der Wirtschaft.
Ziel ist es, stärkeres Gehör in der Landespolitik zu finden und nachhaltig auf die Herausforderungen im Friseurhandwerk aufmerksam zu machen.
Ausbildungsbotschafterin
Sandra Dunkel ist neue Ausbildungsbotschafterin, um die Nachwuchsgewinnung gezielt zu stärken. Ihre Aufgabe ist es, den Beruf des Friseurs durch gezielte Akquise attraktiver zu machen. Dafür wird sie noch enger mit Schulen und Arbeitsagenturen zusammenarbeiten, um junge Menschen bereits während ihrer Schulzeit anzusprechen und für den Friseurberuf zu begeistern.