Am nächsten Tag ging es dann 10 Uhr los. Im „Fade Club“ wurde mit einem kleinen Frühstück und einem Rundgang durch den Laden gestartet, bevor es in vier intensiven Stunden an die Trainingsköpfe ging. Gearbeitet wurde bewusst nicht mit der Haarschneidemaschine, denn gute Barbiere arbeiten auch mit Kamm und Schere! „Cat und ich haben darauf beharrt, keinen Maschinenschnitt zu zeigen, sondern haben Wert auf Abteilungen und Schnitttechniken gelegt. In der Barberszene sind die meisten supergut mit der Maschine, auch unsere beiden Mentees! Da war es interessant zu sehen, wie sie reagieren, wenn man ihnen Schere und einen Kamm in die Hand gibt, wie sie abteilen und welche Techniken sie anwenden.“, erklärt uns Can Avci.
Intensiv wurde Step by Step gearbeitet, konzentriert und spielerisch und auf Zeit: acht Minuten für die linke Seite, drei Minuten für das Abteilen, acht Minuten für das Pointing ...Aber auch das, für die beiden Jungstylisten ungewohnte Messer kam zum Einsatz. Herausforderung und Überwindung zugleich für die beiden.
Keine Praxis ohne Theorie: perfekte Kundenbetreuung, Mental Coaching, Karrierepläne
In weiteren drei Stunden widmeten sich die Mentoren Cat und Can Avci jeder Menge Baber-Theorie: Was braucht es, um ein erfolgreicher Barber zu werden und was, um sich selbstständig zu machen? Wie funktionieren richtige Kundenberatung und Kundenbetreuung und wie baut man sich einen Kundenstamm auf? Aber auch Produktekauf und Verkauf, Kopfhautanalyse, Stilanalyse sowie Mental Coaching waren wichtige Themen: Wo möchte ich hin? Was mache ich mit meinem Erfolg und wie geht es damit weiter? Wie investiere ich mein Geld richtig und lust but not least ging es um Motivation, USPs , Alleinstellungsmerkmale und wie ich zu einer Marke werde.
Ein Mega-Programm für Ilayda und Khaled, das mit ganz persönlichen Tipps und einer ehrlichen Feedbackrunde der vier komplettiert wurde. Und wie wars für die Mentees? "Das Treffen war herausfordernd und spannend.", so Ilayda gegenüber imSalon. "Ich war im Vorfeld sehr neugierig, weil ich überhaupt nicht wusste, was auf mich zukommen wird. Dass es so groß werden würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Die Tage waren eine tolle Verbindung von privatem und Arbeit."