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Credit: Bild erstellt mit KI (Gemini)

19.02.2026

Doll vs. Cherub: Diese Bob-Trends 2026 bringen wieder echte Schnittkunst in den Salon

Der Bob ist seit fast 100 Jahren aus den Salons nicht mehr wegzudenken. Jedes Jahr erlebt er ein Revival, in immer wieder überraschenden Varianten. Für 2026 prognostizieren Trend-ExpertInnen gleich zwei konträre It-Looks: Doll Bob und Cherub Bob. Zwei Styles, die unterschiedlicher kaum sein könnten und dennoch eines gemeinsam haben: Sie verlangen echte Schnittpräzision.

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Doll Bob

Der Doll Bob oder auch „Puppen-Bob“ ist ein echter Statement-Look. Bereits 2024 war er im angloamerikanischen Raum angekommen. Impulse lieferte unter anderem die radikale Typveränderung von Lily Collins, die von Langhaar auf einen kinnlangen Bob wechselte.

Charakteristisch für den Doll Bob ist das Styling: Mit der Rundbürste geföhnt entsteht Volumen am Oberkopf, während die Spitzen weich nach innen fallen und die Kiefer- sowie Wangenpartie umrunden. Das Finish setzt auf Glanz, je puppenhafter, umso besser. Für 2026 wird der Look mit einem angesagten Seitenscheitel getragen. Entscheidend ist eine exakte, kompakte Schnittlinie, die die Rundung perfekt unterstützt.

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Cherub Bob

Engelsgleich, weich und verspielt: Der Cherub Bob lebt von Bewegung und Textur. Wellen- und Lockenstrukturen stehen hier klar im Fokus. Die Längen variieren je nach Sprungkraft und Haarstruktur von schulterlang bis etwa auf Höhe der Wangenknochen. Typisch sind viele weiche Stufungen sowie eine dezente Graduation im Hinterkopfbereich, um natürliches Volumen zu erzeugen. Lockige Pony-Varianten unterstreichen den romantischen „Engelslook“.

Bob-xikon für Salons

Damit ihr im Beratungsgespräch mit Social-Media-Trends und Influencer-Vokabular souverän mithalten könnt, kommt hier das kompakte Bob-xikon für FriseurInnen.

French Bob

Ein echter Klassiker: Die Schnittlänge orientiert sich meist am Kinn oder an den Mundwinkeln. Mit oder ohne Pony wirkt der Look besonders bei dunklem Haar intensiv.

Die Längen werden stumpf und präzise geschnitten, um eine dichte, kompakte Linie zu erzeugen. Für mehr Volumen und Bewegung am Hinterkopf sorgt eine leichte Graduation. Stufungen werden bei diesem Look sparsam eingesetzt.

Ripped Bob

Der Ripped Bob zeichnet sich durch seine fransigen Längen aus. Dieser Look schreit nach Sommer und wird perfekt mit sanften Wellen sowie Textur-Sprays in Szene gesetzt. Diese Bob-Version wird als besonders pflegeleicht beschrieben. Es liegt hier vor allem an den Haar-StylistInnen, die Struktur fransig, aber nicht zu stufig zu schneiden, damit der Undone-Look ungezwungen, aber nicht unsauber wirkt. Hailey Bieber ist immer wieder mit unteschiedlichen Bob Varianten zu sehen u.a. mit der Ripped-Version in Blond.

Paper Cut Bob

Gerader und präziser geht es kaum: Der Paper Cut Bob ist ein klares Statement. Die extrem exakte Schnittkante lässt vor allem feines Haar sofort voller erscheinen.Ob streng glatt oder mit soften Wellen gestylt – die kompakte Linie bleibt das zentrale Element.
Die britische Schauspielerin Rosamunde Pike (Saltburn, Gone Girl) trägt ihren Paper Cut Bob seit vielen Jahren. Straight, wavy oder sleek - der Look wird immer wieder neu inszeniert. 

Dad Bob

Mit Mittelscheitel gestylt, erinnert dieser Look an 90s Herren Looks à la Kurt Cobain.

Mühelos und natürlich wird der Bob glatt oder mit leichter Welle getragen. Die Seiten können lässig hinter das Ohr gesteckt werden. Ideal für KundInnen, die ihre Schnitte etwas herauswachsen lassen und nicht regelmäßig zum Nachschneiden kommen. Wer, wenn nicht Chloë Sevigny, Schauspielerin und 90's It-Girl, macht diesen Schnitt zu einem edgy Look.  

Bubble Bob

Beim Bubble Bob steht Volumen an erster Stelle. Der Schnitt wirkt wie eine Blase – rund und kompakt. Meist auf Kinnlänge getragen, wird er leicht konvex angelegt.

Keine Stufungen, sondern eine leichte Graduation oder Zug und Spannung begünstigen die Fülle. Fixum beim Föhnen ist eine Rundbürste, um den Look zu perfektionieren. Wichtig ist ein Ausarbeiten der Längen, damit das Haar nicht zur schwer ist. Die Herausforderung dabei ist aber, keine Stufungen zu schaffen, um gegen die gewünschte „Blasenform“ zu arbeiten.

Bob-Fun Fact:
Der Begriff „Bob“ stammt vom englischen „to bob“ und bedeutet „(Haar) kurz stutzen“. Der Name beschreibt damit exakt das, was den Look ausmacht: kompakt, klar, auf eine Länge geschnitten, immer wieder neu interpretierbar.

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