Ronald van Geul hat sich gut vorbereitet. Anhand von verschiedenen Rechenbeispielen legt er die diversen Geschäftsmodelle in der Friseurbranche dar: Solosalons, Kleinunternehmerregelung, Barbershops, offene Ladenkasse, und so weiter. Die damit eng verwobenen großen Probleme Schwarzgeld und Mehrwertsteuer standen so im gesamten Gespräch im Mittelpunkt.
Ronald van Geul berichtet: „Ein großes Anliegen war uns auch auf die verschiedenen Kombinationen an Geldbeschaffungsmöglichkeiten von Friseurarbeitnehmern Aufmerksamkeit zu lenken: Arbeitslosigkeit, Bürgergeld, Teilzeit kombiniert mit ‚Nachbarschaftshilfe‘ zeigen, warum sich Vollzeit für viele einfach nicht mehr lohnt.“
„Auch die aktuelle Entwicklung der Azubizahlen und die für Unternehmen mit Ausbildung verbundenen Kosten wurden thematisiert“, ergänzt Erik van Geul.
Dr. Plum erhielt einen guten Überblick über die vielen Bausteine, die aufgrund der aktuellen unfairen Rahmenbedingungen im Handwerk, den ehrlichen Unternehmen das Geschäftsleben schwer machen.
Neben all diesen wirtschaftlichen und Finanzthemen hoben die van Geuls auch die Wichtigkeit der Friseure als soziale Komponente hervor. 1 Mio. Besuche pro Tag tragen nicht nur zum Wohlbefinden und zur Hygiene bei, sondern auch zur engen Begegnung von Menschen und zum zwischenmenschlichen Austausch.
Dr. Plum hörte interessiert zu und erläuterte die CDU Konzepte zum Bürokratieabbau, Bürgergeld und Steuerkonzepte zur Entlastung der Unternehmen. Der weitere intensive Austausch soll nach der Wahl beiderseitig weitergeführt werden.