Anzeige

Anzeige

24.03.2026

Daniel's Messefazit: "Denk an junge Menschen"

Daniel Golz macht sich Luft und zieht nach der Top Hair Düsseldorf ein klares Fazit: Der kostenlose Sonntag für Azubis feiert den Nachwuchs, die Barberszene etabliert sich abseits des Instagram-Gelabers mit Können und die Friseurbranche ist vieles, aber niemals "egal"!

Anzeige

Anzeige

CUT THE BULLSHIT. Kolumne von Daniel Golz

Anzeige

DAILY REPORT AUS DEM SALON: Schei… Friseur, Scheiss Barber mein Fazit zur Top Hair 2026.

Mein Horizont wurde erweitert. Punkt.
Ich stand letztes Wochenende auf der Mainstage der Top Hair Messe Düsseldorf – aber nicht klassisch geschniegelt mit Moderationskärtchen in der Hand, sondern mit Sidekicks, kleinen Interviews, Stimmung und Tempo. Teilweise eher eine Talkshow auf der Bühne als eine klassische Moderation. Und genau das hat die Bühne in diesem Jahr gebraucht.

Was mich wirklich überrascht hat: Die Reihen waren voll, kein „wir warten noch kurz“. Die Leute wollten sehen, fühlen, erleben. Und ja – auch die, die sonst sagen: „zu extravagant“, „zu drüber“, „zu weit weg vom Alltag“. Ganz ehrlich? Nein. Das haben wir alles gesehen!

Tragbar. Untragbar. Egal. Hauptsache Können.
Wir hatten dieses Jahr alles:tragbare Looks, komplett durchgeknallte Shows und Techniken, bei denen du kurz denkst: „Was zur Hölle passiert hier?“ Und genau das ist der Punkt: Es geht nicht
immer darum, ob du es im Salon 1:1 umsetzt. Es geht darum, ob du verstehst, was
dahinter steckt. Kreativität. Technik. Mut.

Und jetzt kommt der Teil, den viele nicht hören wollen:
Ja, es gibt schlechte Friseure. Ja, es gibt richtig gute Friseure. Und ja, genau das gilt auch für Barbiere.
Die Barber-Szene hat mich dieses Jahr komplett weggeblasen: Präzision, Handwerk, Fokus – das war kein Instagram-Gelaber, das war echtes Können auf der Bühne ohne Filter.

Und gleichzeitig zeigt dir so eine Messe auch: Nicht jeder, der eine Maschine halten kann, ist automatisch gut. Nicht jeder, der Haare färbt, hat Technik verstanden. Das tut manchmal weh – ist aber die Realität.

Liebe, Leidenschaft und 40 Jahre Erfahrung neben dem ersten Mal.
Was ich gefeiert habe: Leute, die seit 40 Jahren auf der Bühne stehen - und direkt danach jemand, der zum ersten Mal da oben steht. Und beide liefern ab. Warum? Weil sie Bock haben. Weil sie lieben, was sie tun. Und genau das spürt man.

Mein persönliches Highlight war der Sonntag.
Schüler*innen und Azubis ab 16 hatten kostenlosen Eintritt. Endlich mal nicht nur reden von „Nachwuchs fördern“, sondern einfach machen. Reinkommen. Gucken. Staunen. Verstehen, was diese Branche wirklich kann.

Fazit – und ein kleiner Realitätscheck:
Wenn du nach so einem Wochenende rausgehst und denkst „war ganz nett“, dann hast du nichts verstanden. Diese Branche kann alles sein: laut, kreativ, präzise, komplett verrückt. Aber eins ist sie
nicht: egal.

Und vielleicht ist genau das das Problem: Viele reden drüber, zu wenige schauen wirklich hin. Genau das ist der Grund, warum man Live-Events nach wie vor besuchen sollte. Weil du Dinge live komplett anders wahrnimmst als online.

Ich freu mich jetzt schon auf das nächste live nämlich beim Hairfestival Hamburg im Juni 2026.

Zurück zur Übersicht

Aktuelles

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Kommentar melden / Löschung beantragen

[thank_you_for_submitting]
Zurück

0

Teilen