Wie geht Ihnen, wenn Sie von Unwettermeldungen, auch andernorts, hören?
MS: Man ist natürlich sensibler geworden und leidet mit, wenn man von Trockenheiten und Fluten in anderen Regionen und Ländern hört.
Gibt es ein Learning aus der ganzen Hochwasser-Situation, was Sie ändern werden?
MS: Ja, natürlich, viele werden jetzt eine zusätzliche Sicherheit an die Türen bauen, aber letztendlich gibt es keinen Schutz, denn selbst wenn vor der Tür meterhoch das Wasser steht und nicht rein kann, dann drückt es sich durch Zu- und Ableitungen im Gebäude.
Wie blicken Sie rückblickend auf das Unwetter, wie waren Sie vorbereitet?
MS: Wissen Sie, es wurde ja gewarnt. Es hat jeder mitbekommen, dass gewarnt wurde, aber es hat schlichtweg keiner mit einem solchen Ausmaß gerechnet. Wir hatten hier in den letzten 100 Jahren kein Hochwasser, es nicht damit zu rechnen, dass sich alles so zuspitzt.
„Mein besonderer Dank gilt dem Landesverband Friseure Rheinland“
Haben Hilfsaktionen Sie erreicht?
MS: Ja, wir haben in der Hochphase viel Hilfe erhalten. Und finanziell war die Hilfe vom Zentralverband für uns bedeutend, das ging super unbürokratisch und schnell. Auch Hilfen vom Staat kamen sofort und deckten den ersten Verlust ab. Mein besonderer Dank gilt dem Landesverband Friseure Rheinland. Die Innung ist proaktiv auf uns zugekommen. Wir haben eine ganz tolle Innung hier, ich bin da wirklich stolz, denn das war eine große Kraft und Hilfe für uns Friseure. Denen gilt ein großes Lob und Dankeschön!