Raphaela Kirschnick im Gespräch mit Rebecca Kandler, Chefredakteurin TOP HAIR.
2026 ist noch jung, es sind nur noch ein paar Wochen bis zur Top Hair Messe in Düsseldorf. Wie laufen die Vorbereitungen?
Rebecca Kandler: Die Vorbereitungen für die TOP HAIR Messe laufen eigentlich das ganze Jahr über. Kaum ist die Halle der letzten Messe aufgeräumt, geht die Planung fürs Folgejahr los. Wir sind aber guten Mutes, dass das auch 2026 wieder eine schöne, tolle, lohnende und aufregende Veranstaltung wird.
Seit Corona ist das Messegeschäft kein leichtes mehr. Vielfach wird gefordert, etwas anderes als Messe ins Leben zu rufen - Messe ja, aber keine Messe. Wie geht man mit diesem Paradoxon um?
RK: Ich kenne die Aussage natürlich: Alle wollen etwas Neues. Wenn dann jemand nachfragt: ‚Wie genau soll das Neue denn aussehen?‘, wird es schon schwieriger. Die ganz großen Ideen fehlen ja überall: ob Messe, Wirtschaft oder Weltpolitik. Alle Welt wartet darauf, dass jemand anderer genau weiß, wie das Neue auszusehen hat. Wir werden die Messe nicht neu erfinden, aber wir arbeiten an spannenden Neuigkeiten und sind bemüht, mit den Erwartungen Schritt zu halten.
Was sind denn konkrete Erwartungen?
RK: Was wir erleben, ist, dass Messe immer weniger mit Produkten allein zu tun hat, sondern dass es ums Zusammenkommen, die Inspiration und vor allem um die Community geht. Das war in den letzten Jahren auch schon so, in diesem Jahr legen wir deshalb den Fokus noch stärker auf Community. Zusätzlich wollen wir Mehrwerte schaffen, die man mit nach Hause nehmen kann und von denen das ganze Team etwas hat: etwas, das man wirklich haben will.