Geht es dem Friseur schlecht, geht es der Industrie schlecht. Wir sitzen alle in einem Boot, gemeinsam kämpfen wir für eine gerechte und sichere Zukunft für das Friseurhandwerk.
Beim großen Zukunftskongress am 27.1.2025 sind Euro Friwa und Efalock wichtiger Partner, um #NeueWegeFriseurHandwerk zu diskutieren und zu finden. Dafür werden wir politisch und als Handwerk gemeinsam lauter.
Volker Dürrbeck, Geschäftsführer Euro Friwa, und Stefan Pokinskyj, Geschäftsführer Efalock, im Zukunftsgespräch.
Am 23. Februar 2025 sind in Deutschland Neuwahlen. Was würdest Du gerne in den Wahlprogrammen der Parteien zum Friseurhandwerk finden?
Volker Dürrbeck: Wir wünschen uns von den Parteien, dass sie einen genauen Blick auf die speziellen Herausforderungen des systemrelevanten Friseurhandwerks werfen und endlich individuelle Lösungen schaffen. Die Mehrwertsteuer-Anpassung auf 7% ist eine Notwendigkeit, um die immer weniger werdenden steuerbaren Betrieben vom wettbewerbsverzerrenden Kostenfaktor Umsatzsteuer zu entlasten. Das sind gleichzeitig jene verbleibenden 10% der Betriebe, die für den Gesamtmarkt ausbilden. Deshalb gehört ebenso die Ausbildungsleistung gefördert.
Stefan Pokinskyj: Weiterhin muss die stark ansteigende Schwarzarbeit schärfer geahndet werden, die mit den von Volker genannten Herausforderungen oft eng einhergeht. Insgesamt braucht es faire wirtschaftliche Rahmenbedingungen, diese gehören im Wahlprogramm manifestiert.