Persönliches Emissionskonto für Beauty-Dienstleistungen
Konkret sieht der Entwurf vor, dass jede/r BürgerIn künftig über ein jährliches CO₂-Kontingent für sogenannte „nicht lebensnotwendige Dienstleistungen“ verfügt. Darunter fallen auch ausgewählte Friseurdienstleistungen.
Je nach Aufwand und Energieeinsatz werden Behandlungen unterschiedlich bewertet:
- Waschen & Schneiden: niedriger CO₂-Verbrauch
- Föhnen & Styling: mittlerer CO₂-Verbrauch
- Colorationen & Blondierungen: hoher CO₂-Verbrauch
Vor allem chemisch intensive Behandlungen könnten damit künftig zum Luxusgut werden.
Transparenz im Salon
Friseurbetriebe sollen verpflichtet werden, den geschätzten CO₂-Ausstoß jeder Dienstleistung offen auszuweisen – sowohl in der Preisliste als auch auf der Rechnung.
„Wir rechnen aktuell damit, dass eine klassische Blondierung bis zu 80 % des jährlichen Beauty-Budgets verbrauchen könnte“, erklärt eine Sprecherin der Initiative. „Das wird das Konsumverhalten deutlich verändern.“
Neue Services entstehen
Gleichzeitig reagiert die Branche bereits mit innovativen Konzepten:
- „Klimaneutrale Haarschnitte“ mit reduziertem Energieeinsatz
- Lufttrocknungs-Optionen statt Föhnen
- Spezielle „Low-Impact-Colorationen“